{"id":5936,"date":"2026-06-09T14:05:51","date_gmt":"2026-06-09T11:05:51","guid":{"rendered":"https:\/\/corjesu.ru\/?page_id=5936"},"modified":"2026-06-11T13:23:04","modified_gmt":"2026-06-11T10:23:04","slug":"jubilaumsartikel-2026","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/corjesu.ru\/de\/jubilaumsartikel-2026\/","title":{"rendered":"Jubil\u00e4umsartikel 2026: Die Herz-Jesu-Thronerhebung als besonderes Mittel unserer Tage"},"content":{"rendered":"<p><section class=\"kc-elm kc-css-419087 kc_row\"><div class=\"kc-row-container  kc-container\"><div class=\"kc-wrap-columns\"><div class=\"kc-elm kc-css-447851 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12\"><div class=\"kc-col-container\"><div class=\"kc-elm kc-css-931334 kc-raw-code\"><script>\r\ndocument.getElementById('menu-item-3353').classList.add('current-menu-item');\r\n<\/script>\r\n<style>\r\n.entry-header { display:none; }\r\n<\/style><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"kc-elm kc-css-384892 kc_row\"><div class=\"kc-row-container  kc-container\"><div class=\"kc-wrap-columns\"><div class=\"kc-elm kc-css-595483 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12\"><div class=\"kc-col-container\"><div class=\"kc-elm kc-css-130036 kc_text_block\"><\/p>\n<ul>\n<li><strong>2026: Die Herz-Jesu-Thronerhebung als besonderes Mittel unserer Tage<\/strong><\/li>\n<li><strong>2024: <a href=\"\/de\/anniversary\/jubilaumsartikel-2024\/#st2024\">S\u00fchne dem heiligsten Herzen Jesu<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong>2022: <!--<a href=\"\/de\/anniversary\/jubilaeumsartikel-2022\/#st2022\">--><a href=\"\/de\/anniversary\/jubilaeumsartikel-2022\/#st2022\">Das Herz Jesu und die \u00fcberlieferte heilige Messe<\/a><!--<\/a>--><\/strong><\/li>\n<li><strong>2021: <a href=\"\/de\/anniversary\/#st2021\">Tapferkeit und Mut des Heiligsten Herzen Jesu<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-500780 kc_text_block\"><\/p>\n<h1 class=\"entry-title page-title\">Jubil\u00e4umsartikel 2026<\/h1>\n<p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"kc-elm kc-css-101124 kc_row\"><div class=\"kc-row-container  kc-container\"><div class=\"kc-wrap-columns\"><div class=\"kc-elm kc-css-532245 kc_col-sm-12 kc_column kc_col-sm-12\"><div class=\"kc-col-container\"><div class=\"kc-elm kc-css-604122 kc-raw-code\"><a name=\"st2026\"><\/a><\/div><div class=\"kc-elm kc-css-119659 kc_text_block\"><\/p>\n<h2 align=\"center\">Die Herz-Jesu-Thronerhebung als besonderes Mittel unserer Tage<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Einf\u00fchrung und Sinn der Herz-Jesu-Thronerhebung<\/em><\/p>\n<p>Autor: Pater Michael Mutter ist ein katholischer Priester, der im Zuge seines Werdeganges und seiner Studien der Philosophie und Theologie tiefer in die Erkenntnisse \u00fcber die heilige Kirche eindringen durfte. Die Gnade Gottes \u00f6ffnete ihm die Augen f\u00fcr die Wahrheit, soda\u00df er noch w\u00e4hrend seiner Studien die wahre katholische Kirche erkennen durfte. Seit seiner Priesterweihe 2020 widmet er sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig in Deutschland dem Dienst an den Seelen durch Spendung der Sakramente und Unterweisung in der unverf\u00e4lschten katholischen Lehre.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-5173 size-medium\" src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/artikel2026_284.jpg\" alt=\"\" width=\"284\" height=\"331\" \/>Liebe Gl\u00e4ubige,<\/p>\n<p>sicherlich strahlt uns in allen Geheimnissen\u00a0des\u00a0Lebens und Leidens Christi seine \u00fcbergro\u00dfe Liebe zu uns S\u00fcndern entgegen, dennoch wollte unser g\u00f6ttlicher Heiland durch ein eigenes Fest seines heiligsten Herzens einen besonderen Akzent und eigene Beachtung diesem Geheimnis seiner Liebe \u2013 ausgedr\u00fcckt im Herzen, dem Sitz der Liebe \u2013 schenken.<\/p>\n<p>Die eigene Verehrung seines heiligsten Herzens ist eine relativ junge Andachtsform in der heiligen Kirche, dennoch von Christus selbst gew\u00fcnscht und von den P\u00e4psten vielfach gutgehei\u00dfen. Auch wenn im Mittelalter einzelne Heilige eine besondere pers\u00f6nliche Verehrung dem heiligsten Herzen Jesu erwiesen, so war diese Andachtsform dennoch noch nicht allgemein bekannt. Den eigentlichen Ansto\u00df zur \u00f6ffentlichen und allgemeinen Herz-Jesu-Verehrung gaben die Erscheinungen Jesu Christi an Sr. Margareta Maria Alacoque im 17. Jahrhundert in Paray-le-Monial (Frankreich).<\/p>\n<p>Neben diesem Beginn eines Herz-Jesu-Zeitalters, wie manche die folgende Zeit vereinfacht zusammenfassen, ist es besonders ein Priester aus Peru gewesen, der der praktischen Umsetzung dieser Fr\u00f6mmigkeits\u00fcbung gro\u00dfen Vorschub leistete. Jedes Werk wird durch die Betrachtung seines Gr\u00fcnders verst\u00e4ndlicher sowie Motivation und Zielrichtung ersichtlich. So wollen wir zun\u00e4chst einiges \u00fcber diesen Priester aus S\u00fcdamerika erw\u00e4hnen und bedienen uns hierf\u00fcr einer Lebensbeschreibung aus einem Heft \u00fcber die Herz-Jesu-Thronerhebung.<\/p>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-483877 kc_shortcode kc_single_image\">\n\n        <img src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/01_Pater_Mateo_Cravley-Boevey_SSCC-.jpg\" class=\"\" alt=\"\" \/>    <\/div>\n<div class=\"kc-elm kc-css-902645 kc_text_block\"><\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Pater Mateo Crawley-Boevey SSCC<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\">Am 24. August 1907 kniete vor dem Altar der Erscheinungskapelle in Paray-le-Monial ein peruanischer Priester und betete. Sein Name war P. Mateo Crawley-Boevey SSCC. Er war von seinen Oberen auf eine Erholungsreise nach Europa geschickt worden, weil er schwer erkrankt war und die \u00c4rzte ihm nicht mehr weiterhelfen konnten. Hier in Paray-le-Monial wurde er pl\u00f6tzlich von einer doppelten Ersch\u00fctterung getroffen: Es wurde ihm auf einen Schlag die Gesundheit wiedergeschenkt, gleichzeitig wurde er, wie er selber sp\u00e4ter schrieb, von einem \u201esehr heftigen und unendlich sanften Strahl der Gnade getroffen\u201c, der ihn \u00fcber den Plan Gottes mit ihm erleuchtete: \u201eIn Anbetung und Danksagung versunken, begriff ich, was der Herr von mir wollte. An diesem Abend fa\u00dfte ich den Entschlu\u00df, die Welt, Haus um Haus, Familie um Familie dem Herzen Jesu zur\u00fcckzugewinnen.\u201c<\/p>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-730994 kc_shortcode kc_single_image\">\n\n        <img src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/03_Apparitions_chapel_in_Paray-le-Monial.jpg\" class=\"\" alt=\"\" \/>    <\/div>\n<div class=\"kc-elm kc-css-795932 kc_text_block\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Wer war P. Mateo? P. Mateo wurde am 18. November 1875 in Arequipa, Peru, geboren und auf den Namen Eduard getauft. Mit f\u00fcnfzehn Jahren trat er der \u201eKongregation von den Heiligsten Herzen Jesu und Mari\u00e4\u201c bei. Am 11. September 1892 legte er in Valparaiso seine Profe\u00df ab, am 17. Dezember 1898 wurde er in Santiago de Chile zum Priester geweiht. Sein erstes Bet\u00e4tigungsfeld als Priester war ein Sozialzentrum in Valparaiso, dessem Ausbau er sich mit allen Kr\u00e4ften widmete. Als am 16. August 1906 ein schweres Erdbeben Chile heimsuchte, verausgabte sich P. Mateo in der Linderung der entstandenen Not so sehr, da\u00df es zu dem schweren k\u00f6rperlichen Zusammenbruch kam, der die schon erw\u00e4hnte Erholungsreise notwendig machte.<\/p>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-214452 kc_shortcode kc_single_image\">\n\n        <img src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/04_Igreja-de-Sao-Pedro-Lima-.jpg\" class=\"\" alt=\"\" \/>    <\/div>\n<div class=\"kc-elm kc-css-990036 kc_text_block\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Der Ort, an dem P. Mateo seine Sendung empfing, war nicht von ungef\u00e4hr Paray-le-Monial. Hier hatte \u00fcber 200 Jahre zuvor die hl. Margareta Maria Alacoque (1647-1690) die vier gro\u00dfen Herz-Jesu-Visionen empfangen, die den Siegeszug der Herz-Jesu-Verehrung in der Kirche ausl\u00f6sten. Um den kirchlichen Segen f\u00fcr sein geplantes Werk zu empfangen, wandte sich P. Mateo mit Erlaubnis seiner Oberen nach Rom, wo er vom hl. Papst Pius X. in Privataudienz empfangen wurde. Die p\u00e4pstliche Best\u00e4tigung und Ermunterung war \u00fcber alles Erwarten eindeutig und herzlich: \u201eIch erlaube Ihnen nicht nur, ich befehle Ihnen, Ihr Leben diesem Werk zu weihen. Es ist ein wundervolles Werk.\u201c<\/p>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-577222 kc_shortcode kc_single_image\">\n\n        <img src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/05_San-Pio-X.jpg\" class=\"\" alt=\"\" \/>    <\/div>\n<div class=\"kc-elm kc-css-997234 kc_text_block\"><\/p>\n<p align=\"justify\">1908 kehrt P. Mateo nach Chile zur\u00fcck. Er gibt eine Brosch\u00fcre \u201eFeierliche Weihe\u201c heraus, um sein Werk bekanntzumachen. Bei einzelnen Familien beginnt er, die Herz-Jesu-Thronerhebung vorzunehmen. Unterst\u00fctzung von Seiten der Bisch\u00f6fe hat er zun\u00e4chst keine. P. Mateo gr\u00fcndet ein bescheidenes Sekretariat, um Brosch\u00fcren und Flugbl\u00e4tter zu drucken und zu verbreiten. Seine ersten Mitarbeiter sind zwei M\u00e4dchen im Alter von acht bis zehn Jahren, die Hunderte von Briefen in alle Welt verschicken, um das Werk bekanntzumachen. Ein Adressat ist z.B. der Bischof von Tokio. Er ist begeistert. In der Meinung, es mit einer hohen Dame zu tun zu haben, antwortet er: \u201eFrau Gr\u00e4fin! Wie gut ist das Werk, von dem Sie mir berichten. Im Namen aller meiner Missionare und aller meiner Christen danke ich Euer Exzellenz, mich darauf aufmerksam gemacht zu haben. Wir haben bereits die Inthronisation begonnen und ich hoffe, da\u00df sie bald in allen unseren christlichen Familien geschehen wird.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Oberen geben P. Mateo die Erlaubnis, die monatlich erscheinende Ordenszeitschrift in den Dienst seines Werkes zu stellen. Au\u00dferdem macht P. Mateo auf ausgedehnten Predigtreisen sein Werk bekannt. Der Erfolg ist unglaublich: nach drei Jahren kann P. Mateo bereits auf 120000 Herz-Jesu-Thronerhebungen zur\u00fcckblicken. Ihre Fr\u00fcchte: pl\u00f6tzliche Bekehrungen, R\u00fcckkehr von Friede und Eintracht in die Familien, Erwachen von Priester- und Ordensberufungen. Nun sind auch die Bisch\u00f6fe begeistert und f\u00f6rdern die Herz-Jesu-Thronerhebung. Ein Bischof schreibt P. Mateo \u00fcber seine Erfahrungen mit ihr: \u201eHochw\u00fcrdiger Pater, was ich gesehen habe, ist nicht nur die Wiedererweckung eines Toten, sondern die eines ganzen Friedhofs.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Apostolat weitet sich aus: zun\u00e4chst \u00fcber S\u00fcdamerika, dann Nordamerika. 1914 folgt der Sprung nach Europa. W\u00e4hrend sich P. Mateo auf hoher See befindet, bricht der erste Weltkrieg aus. Die Schicksalsschl\u00e4ge, die der Krieg mit sich bringt, \u00f6ffnen nur um so mehr die Herzen der Menschen der trostvollen Botschaft, die ihnen P. Mateo \u00fcber die Liebe des Erl\u00f6sers zu verk\u00fcnden hat. Doch ein anderes Ereignis kommt dazwischen: Am 20. August stirbt Pius X. Sein Nachfolger besteigt am 3. September als Benedikt XV. den p\u00e4pstlichen Thron. P. Mateos erste Sorge ist es, auch vom neuen Papst den kirchlichen Segen zu empfangen. Am 6. April 1915 erh\u00e4lt er eine Privataudienz, in welcher er dem Papst ausf\u00fchrlich sein Werk vorstellt. Der Papst antwortet mit einem eigenh\u00e4ndig verfa\u00dften Antwortschreiben an P. Mateo, das zur Magna Charta der Herz-Jesu-Thronerhebung geworden ist (ungek\u00fcrzt wiedergegeben im Anhang dieser Brosch\u00fcre). Der Papst stellt den Wert der Herz-Jesu-Thronerhebung als Heilmittel f\u00fcr die \u00dcbel der Zeit heraus und fordert ganz entschieden seine Fortsetzung: \u201eSetzen Sie Ihre Bem\u00fchungen und Ihr Apostolat fort, damit in den katholischen Familien die Flamme der Liebe zum heiligsten Herzen Jesu geweckt wird! Nichts ist zweckm\u00e4\u00dfiger f\u00fcr unsere Zeit als Ihr Unternehmen.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Von 1914 bis 1925 wirkt P. Mateo in Spanien, Frankreich, Holland, Schweiz, Italien, Belgien, England. Er predigt bis zu acht Mal t\u00e4glich. 1922 besteigt Pius XI. den p\u00e4pstlichen Thron. Auch er f\u00f6rdert nach Kr\u00e4ften das Werk P. Mateos und schreibt diesem zu seinem silbernen Priesterjubil\u00e4um im Dezember 1923: \u201e&#8230; Heute, wo sich alle Dinge in Umw\u00e4lzung befinden, ist es notwendiger denn je, da\u00df durch die dem Herzen Jesu geweihten Familien Jesus Christus, der K\u00f6nig des Friedens, \u00fcber der menschlichen Gesellschaft herrscht, denn Er allein ist auch f\u00fcr unsere Zeit der Weg, die Wahrheit und das Leben.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">P. Mateo h\u00e4lt immer mehr Einkehrtage und Exerzitien, in denen er Mitarbeiter f\u00fcr das Apostolat der Herz-Jesu-Thronerhebung heranbildet. In Italien etwa gibt er innerhalb von knapp zwei Jahren 35 Exerzitienkurse f\u00fcr Priester und f\u00fcnf f\u00fcr die Leiterinnen der katholischen Jugend. Dazu kommen Hilfsligen, die er in den Jahren zwischen 1928 und 1934 gr\u00fcndet: die \u201eLiga der t\u00e4glichen hl. Messe\u201c, die \u201eLiga der t\u00e4glichen Kommunion\u201c, die \u201eLiga des Apostolats der religi\u00f6sen Gemeinschaften f\u00fcr das Reich des g\u00f6ttlichen Herzens in den Familien und in der Gesellschaft\u201c und die \u201eKinderliga\u201c. Diese Hilfsligen sollen das Apostolat durch Gebet und Opfer unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p align=\"justify\">1935 folgt \u2013 in direktem Auftrag von Papst Pius XI. \u2013 der Sprung nach Asien: Japan, China, Indien, die S\u00fcdseeinseln. 1944 bis 1946 durchreist er Kanada. 1948 schreibt Pius XII. an P. Mateo einen Brief, in dem die Herz-Jesu-Thronerhebung wiederum aufs w\u00e4rmste empfohlen wird. Die Zahl der Familien, die sich feierlich dem heiligsten Herzen Jesu geweiht haben, ist in dieser Zeit weltweit auf viele Millionen angestiegen. Besonders eifrige Familien haben sich freiwillig zu einem zus\u00e4tzlichen Werk verpflichtet: zur n\u00e4chtlichen S\u00fchneanbetung. Dabei wechseln sich die Familienmitglieder die ganze Nacht hindurch in der Anbetung ab. 1959 betr\u00e4gt die Zahl der Familien mit Nachtanbetung weltweit eine Million.<\/p>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-455464 kc_shortcode kc_single_image\">\n\n        <img src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/06_San-Pio-XII.jpg\" class=\"\" alt=\"\" \/>    <\/div>\n<div class=\"kc-elm kc-css-260435 kc_text_block\"><\/p>\n<p align=\"justify\">P. Mateo stirbt am 4. Mai 1960, nachdem er sein Leben und seine Gesundheit ganz f\u00fcr die Verherrlichung des heiligsten Herzens Jesu verzehrt hat. Er verwirklichte, was er einmal geschrieben hat: \u201eWenn ich einmal nicht mehr predigen kann, werde ich schreiben, wenn ich nicht mehr schreiben kann, werde ich beten, wenn ich nicht mehr beten kann, werde ich immer noch lieben im Leiden und leiden in Liebe zum g\u00f6ttlichen Herzen Jesu.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Sinn der Herz-Jesu-Thronerhebung<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\">Wie bereits im vergangenen Abschnitt \u00fcber P. Mateo durchschien, handelt es sich bei der Herz-Jesu-Thronerhebung um eine Weihe an das heiligste Herz Jesu. Diese Weihe wird \u2013 wenn m\u00f6glich \u2013 von allen Hausbewohnern vollzogen. Im klassischen Sinne ist es eine Familienweihe, bei der sich die gesamte Familie zu F\u00fc\u00dfen eines Herz-Jesu Bildes oder einer Statue des heiligsten Herzens niederwirft und diesem einen Ehrenplatz im Haus, den Vorsitz oder den Thron dieses Domizils gibt. Gew\u00f6hnlich ist diese Weihe ein kleines Zeremoniell, das durch den Priester vorgenommen wird, der hierbei anwesend ist. Mit der Inthronisation des Herz Jesu Bildnisses soll \u00e4u\u00dferlich f\u00fcr alle sichtbar angezeigt werden, da\u00df k\u00fcnftig er die Herrschergewalt und alle Rechte \u00fcber das Haus und seine Bewohner inne hat und da\u00df alle diese Herrschaft anerkennen: Christus ist K\u00f6nig in diesem Haus bzw. dieser Wohnung. P. Mateo dr\u00fcckt dies so aus: \u201eMan kann die Thronerhebung definieren als die offizielle und soziale Anerkennung der Herrschaft des Herzens Jesu \u00fcber eine christliche Familie. Eine Anerkennung best\u00e4tigt, sinnlich wahrnehmbar und dauernd gemacht durch die feierliche Anbringung des Bildes dieses g\u00f6ttlichen Herzens am Ehrenplatz im Hause und durch einen Akt der Weihe.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit Christus sollen seine Tugenden in diesem Heim einziehen, denn die feierliche Inthronisation des Herzens Jesu ist ja nicht nur eine \u00e4u\u00dfere Zeremonie, sondern sie hat Wirkungen, sie mu\u00df Wirkungen haben. Wie wir in der Kirche beim heiligen Opfer auch nicht nur leere Worte oder Gebetsformeln heruntersagen sollen, sondern innerlich uns vereinigen sollen mit dem Sinn des Gebetes, mit dem Opfer Jesu Christi, so soll die Weihe der \u00e4u\u00dfere und feierliche Ausdruck unserer inneren Gesinnung sein. Christus herrscht von nun an \u00fcber dieses Haus, \u00fcber diese Familie und alle Bewohner dieser Wohnung. Wenn er aber der Herrscher ist, so verpflichten sich alle Untergebenen ihm gegen\u00fcber zu feierlichem Gehorsam. Dieser Gehorsam dr\u00fcckt sich zun\u00e4chst aus im Versprechen, die christlichen Pflichten ernst zu nehmen. Nachdem aber Christus durch die Thronerhebung nicht nur Herrscher, sondern auch gewisserma\u00dfen Mitbewohner des Hauses wurde, geht die Bestrebung dahin, uns ihm anzugleichen. Je \u00e4hnlicher sich die Bewohner des Hauses sind, je mehr ihr Denken und Handeln in gegenseitiger \u00dcbereinstimmung ist, desto besser ist die Harmonie und damit Friede und Zusammenhalt in der Familie. Ein gleiches folgt aus der Thronerhebung: Christus ist Ehrengast, ja der wichtigste Hausbewohner. Folglich m\u00fcssen wir versuchen, uns ihm immer mehr anzugleichen in unserem Denken und Handeln.<\/p>\n<p align=\"justify\">Papst Pius XII. dr\u00fcckte dies 1948 in einem Brief an P. Mateo folgenderma\u00dfen aus: \u201eF\u00fcr Uns wie f\u00fcr Unsere Vorg\u00e4nger entspricht die Inthronisation Unseren teuersten Interessen. Wir w\u00fcnschen sehnlichst, da\u00df die dem Herzen Jesu entspringende Liebe sowohl vom Privatleben der Menschen wie vom \u00f6ffentlichen Leben der V\u00f6lker wieder Besitz nehme. Eines jedoch w\u00fcnschen Wir ganz besonders, was \u00fcbrigens das Wichtigste am ganzen Werk ist, das Sie, P. Mateo, schon so lange mit so viel Erfolg propagieren: da\u00df sich die christlichen Familien dem Herzen Jesu weihen, und zwar so, da\u00df, nachdem sein Bild an der vornehmsten Stelle der Wohnung wie auf einem Thron aufgestellt worden ist, Jesus Christus, unser Herr, sichtbar in der katholischen Familie herrscht. Diese Weihe ist nicht eine unn\u00fctze und sinnlose Zeremonie, sondern verlangt von allen und jedem ein Leben gem\u00e4\u00df den christlichen Geboten\u2026\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Einfach ausgedr\u00fcckt findet ein Angleichen an das heiligste Herz Jesu in der treuen Befolgung der zehn Gebote statt, derjenigen Regeln also, die Gott uns ja selbst zur Befolgung gegeben hat. Diese Befolgung soll jedoch nicht knechtlich erfolgen, sondern aus Liebe. Wir dienen Christus nicht gezwungenerma\u00dfen, sondern aus freien St\u00fccken. Wie wir ihn freiwillig als Herrn \u00fcber Haus und Bewohner ausgerufen haben, so wollen wir seinen Willen ebenfalls freiwillig und nicht aus strenger Notwendigkeit heraus erf\u00fcllen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Bei freiwilliger Erf\u00fcllung des Willens Jesu Christi jedoch geben wir uns nicht mit dem Minimum zufrieden, was gerade noch ausreicht, um nicht in Feindschaft mit ihm zu fallen, sondern wir sind bem\u00fcht, die Freundschaft mit ihm so gut es geht zu intensivieren und immer weiter zu vertiefen. Im Katechismus schon haben wir gelernt, da\u00df die Freundschaft mit Christus durch ein Wachstum an Heiligkeit vertieft wird. Die Heiligkeit ist also unser Bestreben, welche sich durch die heroische \u00dcbung der Tugend auszeichnet. Die heroische Tugend\u00fcbung h\u00f6rt sich zwar gro\u00df und unsagbar schwer an, sie klingt nach gro\u00dfen und herausragenden Taten. In der Tat k\u00f6nnen diese dazugeh\u00f6ren, jedoch machen sie sie nicht aus: die heroische Tugend\u00fcbung liegt haupts\u00e4chlich in unserem Willen. Die Gr\u00f6\u00dfe der Tat ist hierbei nicht wichtig. Wir k\u00f6nnen beispielsweise bereits die Tugend auf gute Weise ge\u00fcbt haben, wenn wir einmal nicht unseren eigenen Willen in der einen oder anderen Situation durchgesetzt haben, also unseren Stolz bek\u00e4mpft haben. Es kann auch ein freundliches Wort oder ein kleines Almosen sein, der Tag bietet unz\u00e4hlige Gelegenheiten. Wer diese kleinen Gelegenheiten nutzt, der w\u00e4chst in der Tugend, nicht wer auf gro\u00dfe Taten und heroische Leistungen anderer schaut und diese beneidet um die Ehre, die sie ihm vielleicht einbringen. Die Motivation \u2013 kirchlich ausgedr\u00fcckt: die Intention \u2013 mit der wir eine Handlung tun, ist das entscheidende: eine noch so kleine Handlung kann verdienstvoll f\u00fcr die Ewigkeit sein, kann uns auf unserem Weg zu Heiligkeit voranbringen, wenn wir sie aus der richtigen Motivation heraus tun. Ebenso kann ein gro\u00dfes Werk \u00fcbernat\u00fcrlich nutzlos, ja sogar sch\u00e4dlich sein, wenn die Motivation nicht die Liebe zu Gott ist, sondern eine weltliche, eitle Motivation uns dazu antreibt. So kann die Gabe eines kleinen Almosens wertvoll sein, wenn wir in dem Bed\u00fcrftigen Christus sehen, dem wir diese milde Gabe schenken. Sie kann umgekehrt aber auch nutzlos bzw. sogar sch\u00e4dlich sein, wenn wir dem Bettler das Almosen deswegen geben, damit andere unsere Gro\u00dfz\u00fcgigkeit sehen oder wir ein \u201egutes Gef\u00fchl\u201c f\u00fcr den Tag haben oder sonst ein irdischer Vorteil uns aus dieser Tat erw\u00e4chst.<\/p>\n<p align=\"justify\">Bei allen Handlungen sollen wir also die Frage stellen, ob das heiligste Herz Jesu mit unserer Entscheidung, mit unserer Handlung zufrieden w\u00e4re. Was w\u00fcrde er sagen, wenn er jetzt in sichtbarer Gestalt neben uns st\u00fcnde und unser Handeln beobachten w\u00fcrde?<\/p>\n<p align=\"justify\">P. Mateo selbst sagt: \u201eDie Familienweihe mu\u00df ins Leben eindringen, sie mu\u00df einen Zustand schaffen, wo das Evangelium die Regel und sozusagen die Seele des Hauses wird. Wir bed\u00fcrfen der Lebensgenossenschaft, d.h. des st\u00e4ndigen Zusammenlebens mit Jesus, den wir bei uns aufgenommen und gefeiert haben. Wir m\u00fcssen Ihn einladen, den Morgen zu segnen und den Abend, den Frieden und die Unruhe, unser L\u00e4cheln und unsere Tr\u00e4nen: \u201aHerr, wohne bei uns, als w\u00e4rst Du hier zu Hause; sei unser K\u00f6nig, unser Freund, unser Vertrauter, unser Ratgeber. Du wirst bei allem und jedem den Vorsitz f\u00fchren. Nichts soll geschehen ohne Dich; unsere Leiden und Freuden, unsere Angst, unsere Trauer, alles wollen wir mit Dir teilen.\u2018\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Thronerhebung des Herzens Jesu ist eine Einstellungsfrage: will ich wirklich den ganzen Tag, ja das ganze Leben nach Ihm ausrichten? Ist er wirklich in meinem Leben K\u00f6nig oder suche ich meinen eigenen Willen, zu welchem mir Gott helfen soll? Will ich wirklich Gott dienen ohne Kompromisse oder will ich nicht oftmals eher, da\u00df Gott mir diene ohne Kompromisse?<\/p>\n<p align=\"justify\">Konkret bedeutet die gelebte Weihe im Alltag f\u00fcr eine Familie:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Pflege des gemeinsamen Gebetes (Tischgebet, Rosenkranz, Gebet vor dem Bild des Herzens Jesu)<\/li>\n<li>Treue zum wahren Glauben und damit verbunden die Hochsch\u00e4tzung des hl. Messopfers und die Heiligung des Sonntags<\/li>\n<li>Verbannen aller schlechten B\u00fccher, Zeitschriften, etc. aus dem Haus<\/li>\n<li>Leben nach den Geboten Gottes in der Ehe (Heilighaltung der Ehe) und die Erziehung der Kinder nach diesen Ma\u00dfst\u00e4ben bzw. die Erziehung der Kinder zu diesen Prinzipien hin.<\/li>\n<\/ol>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-635942 kc_shortcode kc_single_image\">\n\n        <img src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/07_prestol_dom.jpeg\" class=\"\" alt=\"\" \/>    <\/div>\n<div class=\"kc-elm kc-css-182287 kc_text_block\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Pflege des regelm\u00e4\u00dfigen, t\u00e4glichen Gebetes, nicht nur bei Tisch, sondern auch dar\u00fcber hinaus, darf in einer katholischen Familie, in einer christlichen Wohnung nicht Pflichterf\u00fcllung, sondern mu\u00df Ehrensache sein. Wie wir miteinander sprechen und die verschiedenen Probleme und Sorgen, aber auch die Freuden miteinander teilen, so tragen wir all das im Gebet vor Gott; wir sprechen mit Christus im Gebet und als Gast des Hauses ist es selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df wir mit Ihm sprechen. Ihm tragen wir unsere Sorgen und Probleme, \u00c4ngste und N\u00f6te vor und bitten Ihn um Hilfe und rechten Rat. Doch nicht nur in dunklen und traurigen, sorgenvollen Stunden werfen wir uns zu F\u00fc\u00dfen seines Bildes nieder, auch in freudigen Stunden teilen wir unseren Jubel, die Freude mit Ihm, wie wir sie mit den anderen Hausbewohnern ebenfalls teilen. Oftmals kennen wir Jesus nur, wenn wir von Ihm etwas erlangen wollen. Die Freuden aber teilen wir nicht mit Ihm; oder wann danken wir Ihm f\u00fcr die Hilfe? Wie oft ist der Grund unseres Gebetes, unseres Zwiegespr\u00e4ches mit ihm Dankbarkeit?<\/p>\n<p align=\"justify\">In unseren Tagen sind jedoch die modernen Kommunikationsmittel, ja das Internet im Allgemeinen der wohl gr\u00f6\u00dfte Feind und Gegner dieser Thronerhebung. Wenn wir selbst ehrlich Gewissenserforschung halten, so werden wir bemerken, da\u00df nicht das heiligste Herz Jesu allzu oft auf dem Thron in unserem Haus sitzt, sondern das Internet. Wie viel Zeit verbringen wir im Internet und wie viel in Zwiesprache mit Christus? Und doch ist gerade das Internet, der Fernseher, die modernen Medien dem Geist Jesu Christi so diametral entgegengesetzt. Durch diese Medien bekommen wir Tag und Nacht die Revolution gegen die g\u00f6ttliche Ordnung, die Auflehnung gegen seinen heiligen Willen, die Missbildung unseres Willens, die Verdunkelung unseres Verstandes, das Ersticken unserer Seele wie ein teuflisches Gift \u2013 oft nicht direkt, aber damit nicht weniger gef\u00e4hrlich \u2013 eingefl\u00f6\u00dft. Je kleiner die Portion, je unscheinbarer der Anblick, je n\u00fctzlicher der Anschein, desto gef\u00e4hrlicher und tiefgreifender das Gift, das uns verabreicht wird. Das Herz Jesu kann unm\u00f6glich in einer Familie herrschen, in welcher das Internet \u2013 der G\u00f6tze der modernen Gesellschaft \u2013 herrscht und ihm alles untergeordnet wird. Wir sprechen noch nicht einmal von den direkt glaubensfeindlichen, unsittlichen und zerst\u00f6rerischen Bildern und Filmen, die uns ebenfalls angeboten werden durch dieses Netzwerk. Ein jeder Katholik wird zugeben m\u00fcssen, da\u00df das Internet mit seinen Begleiterscheinungen einen schlechten Einflu\u00df auf die Familie aus\u00fcbt, die Kinderseelen in den Ruin treibt, die Ehen der Erwachsenen auseinanderbringt und damit zum Totengr\u00e4ber einer jeden Tugend und oftmals zur Ursache ewiger Verdammnis wird. Es ergibt sich damit schon als logische Folge einer Thronerhebung, da\u00df dieser sch\u00e4dliche, ja teuflische Einflu\u00df m\u00f6glichst ganz ausgeschaltet werden mu\u00df, wenn das Herz Jesu herrschen soll; wenn es aber nicht vollst\u00e4ndig m\u00f6glich ist, so mu\u00df doch der Einflu\u00df, ja die Zeit vor diesen Medien auf ein absolutes Minimum begrenzt werden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Vielmehr sollen sich die Familienmitglieder aus dem Lesen frommer B\u00fccher, dem Betrachten des Lebens der Heiligen und der Vertiefung in die christlichen Wahrheiten diejenige Lehre ziehen, die sie glauben, aus den modernen Medien zu sch\u00f6pfen. Wahre Erkenntnis kommt nicht aus dem Lesen der Neuigkeiten der Tagespresse, sondern aus der Betrachtung des Leidens unseres Herrn! Je tiefer wir in Christus eindringen, desto mehr Nutzen k\u00f6nnen wir daraus ziehen!<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Weihe sollte t\u00e4glich erneuert werden, die Familie sollte sich \u2013 vielleicht am Abend \u2013 gemeinsam vor dem Bildnis des heiligsten Herzens versammeln und hier in kurzer Weise den Weiheakt wiederholen. Hierbei m\u00fcssen nicht lange Gebete verrichtet werden, es gen\u00fcgt, sich an die Weihe zu erinnern und sie erneut im Herzen zu wiederholen und \u00e4u\u00dferlich selbst durch ein kleines Gebet auszudr\u00fccken. Die kleinen Sto\u00dfgebete k\u00f6nnen oftmals auch w\u00e4hrend des Tages sehr hilfreich sein, unseren Geist kurz wieder auf Gott zu richten und an ihn zu denken. Je \u00f6fter wir uns an die Intention erinnern, aus welcher wir Katholiken alle unsere Handlungen des Tages vollbringen sollen \u2013 aus Liebe zu Christus \u2013 desto nat\u00fcrlicher wird es uns, desto einfacher aber werden wir auch in Handlungen oder Entscheidungen daran denken, die uns vielleicht nicht einfach fallen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Treue zum heiligsten Herzen ist ein weiterer Punkt, der die gelebte Weihe ausmacht. Wir sollen Christus nicht nur danken f\u00fcr die Gnade, die Wahrheit in unserer dunklen Zeit erkannt haben zu d\u00fcrfen, sondern ebenfalls um die Treue, um die Beharrlichkeit in dieser Wahrheit bitten. Es ist nicht egal, ob wir uns in der wahren Kirche befinden, oder ob vielleicht doch die Konzilskirche die wahre Kirche Jesu Christi sein k\u00f6nnte; Christus betet in seinem hohepriesterlichen Gebet am Gr\u00fcndonnerstag: \u201eHeilige sie in der Wahrheit!\u201c. Wenn wir aber schon die Gnade der Erkenntnis bekommen haben, so ist es aus der Natur des Katholiken heraus notwendig, da\u00df wir das Verlangen haben, da\u00df m\u00f6glichst viele andere ebenfalls die Wahrheit erkennen m\u00f6gen. Dieses Verlangen f\u00fchrt zum einen zu einem Missionsgeist, der m\u00f6glichst viele Menschen zu Jesus Christus und seiner Kirche f\u00fchren m\u00f6chte, aber auch zum Geist der S\u00fchne und Bu\u00dfe. Bu\u00dfe f\u00fcr die eigenen S\u00fcnden, S\u00fchne f\u00fcr diejenigen der anderen Menschen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wenn wir Christus wirklich lieben, so m\u00f6chten wir gerne jede Beleidigung, die seinem heiligsten Herzen zugef\u00fcgt wird, jede Dorne, die sein Herz verwundet, wiedergutmachen. Somit ist die Thronerhebung, die Anerkennung seines K\u00f6nigtums \u00fcber uns und unsere Familie auch eine stellvertretende Leistung der S\u00fchne f\u00fcr alle Lauheit und Menschenfurcht anderer Katholiken, S\u00fchne aber auch f\u00fcr den universellen Glaubensabfall ganzer Nationen, ja nahezu der gesamten Erdbev\u00f6lkerung in unseren Tagen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Eine solche Hingabe an Christus, eine solche Ehre und Ehrersatz, den wir dem heiligsten Herzen zu F\u00fc\u00dfen legen, kann und wird Christus nicht unbeantwortet lassen. Ja, schon der heiligen Margareta Maria Alacoque gegen\u00fcber verspricht er seinen \u00fcberreichen Segen f\u00fcr jene H\u00e4user, in denen sein Bild verehrt wird: \u201eEr [Christus] versicherte mir auch, es werde ihm eine besondere Freude sein, unter dem Bildnis seines leiblichen Herzens verehrt zu werden. Er wollte, da\u00df dieses Bild \u00f6ffentlich ausgestellt werde, um \u2013 so f\u00fcgte er hinzu \u2013 die gef\u00fchllosen Herzen zu r\u00fchren. Und er versprach mir, er werde allen, die ihm Verehrung erweisen, in F\u00fclle die Sch\u00e4tze der Gnade schenken, die dieses g\u00f6ttliche Herz enth\u00e4lt. Und \u00fcberall, wo dieses Bild aufgestellt und besonders verehrt wird, werde es reichen Segen herabziehen.\u201c Papst Pius XII. greift diese Verhei\u00dfung in einer seiner Brautansprachen auf, wenn er sagt: \u201eIn den Offenbarungen voller Liebe, die in der Neuzeit der Verehrung des Herzens Jesu einen so starken Aufrieb gegeben haben, versprach unser Herr unter anderem, da\u00df das Bild seines Herzens, wo immer es aufgestellt und besonders verehrt wird, Segnungen jeglicher Art bringen wird. Im Vertrauen auf Gottes Wort k\u00f6nnt und wollt ihr gewi\u00df die Wohltaten eines solchen Versprechens euch sichern, und ihr werdet darum in eurer Wohnung das Bild des heiligsten Herzens Jesu aufstellen und geb\u00fchrend verehren.\u201c Doch die Verhei\u00dfung Christi an Sr. Margareta geht noch weiter; sie schreibt: \u201eEr lie\u00df mich mit unzweifelhafter Klarheit erkennen, da\u00df es ihm besondere Freude bereiten werde, von seinen Gesch\u00f6pfen gekannt, geliebt und geehrt zu werden. Und diese Freude war so unendlich gro\u00df, da\u00df alle, die ihm geweiht seien w\u00fcrden, nicht verloren gehen.\u201c<\/p>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-852339 kc_shortcode kc_single_image\">\n\n        <img src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/02_Chapelle-des-Apparitions-de-Paray-le-Monial-2.jpg\" class=\"\" alt=\"\" \/>    <\/div>\n<div class=\"kc-elm kc-css-566110 kc_text_block\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Papst Benedikt XV. stellte 1915 in einem Brief die Herz Jesu Thronerhebung als das Heilmittel f\u00fcr die \u00dcbel unserer Zeit heraus. Der Wichtigkeit dieses Briefes wegen wollen wir ihn an dieser Stelle in seinem Wortlaut wiedergeben: \u201eMit Freude haben Wir Deinen Brief und auch die mitgesandten Schriften gelesen. Daraus konnten Wir entnehmen, da\u00df Du Dich mit Liebe und wahrem Verst\u00e4ndnis schon mehrere Jahre lang \u00fcberall bem\u00fcht hast f\u00fcr die Familienweihe an das Heiligste Herz Jesu, die in der Weise vor sich gehen soll, da\u00df ein Herz-Jesu-Bild an dem Ehrenplatze im Hause aufgestellt wird und so Christus, der Herr, sichtbar, wie auf einem Throne, in den Wohnungen der Katholiken herrscht. Die ganze Menschheit hat zwar schon Unser Vorg\u00e4nger <span style=\"white-space: nowrap;\">Leo XIII<\/span>. hochseligen Angedenkens dem G\u00f6ttlichen Herzen geweiht, und es ist auch sein Rundschreiben dar\u00fcber \u201eAnnum sacum\u201c \u00fcberall bekannt. Doch ist gewi\u00df nach dieser allgemeinen Weihe die Weihe der einzelnen Familien nicht \u00fcberfl\u00fcssig, ja entspricht ihr sogar vollst\u00e4ndig und kann den frommen Wunsch des obersten Hirten nur f\u00f6rdern: denn was jeder f\u00fcr sich als Eigentum hat, steht uns viel n\u00e4her als das Gemeingut. Deshalb freuen Wir Uns \u00fcber den unerwartet gro\u00dfen Erfolg Deiner Arbeit und ermahnen Dich, unerm\u00fcdlich damit fortzufahren.<\/p>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-514520 kc_shortcode kc_single_image\">\n\n        <img src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/lev_xiii.jpg\" class=\"\" alt=\"\" \/>    <\/div>\n<div class=\"kc-elm kc-css-447255 kc_text_block\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Nichts ist sicherlich gegenw\u00e4rtig zeitgem\u00e4\u00dfer als Dein Unternehmen. Im privaten und \u00f6ffentlichen Leben die von der Kirche aufgestellte und ausgebildete Sittenordnung zu verkehren und die gesamte Menschheit durch die allm\u00e4hliche Beseitigung jeder Spur von christlicher Weisheit und Rechtschaffenheit zu den beklagenswerten Anschauungen des Heidentums zur\u00fcckzuf\u00fchren, das ist heute der Wunsch und das feste Ziel von leider gar vielen, und Wir hoffen nur zu Gott, da\u00df ihr Beginnen fruchtlos sei. In erster Linie nun richten sich diese gef\u00e4hrlichen Angriffe gegen die Familie. Sie birgt ja in sich, wie im Keime, die Elemente der ganzen b\u00fcrgerlichen Ordnung. Deshalb w\u00e4re unfehlbar die angestrebte Umgestaltung oder besser gesagt, das Verderben des ganzen gesellschaftlichen Lebens erreicht, wenn einmal die guten Grunds\u00e4tze in der Familie verdorben w\u00e4ren &#8211; dar\u00fcber sind sich die Feinde klar. So wird das Gesetz \u00fcber die Ehescheidungen gutgehei\u00dfen und damit die Festigkeit der Ehe ersch\u00fcttert. Man zwingt die Jugend zum Besuche des staatlichen Unterrichtes, der sehr oft gar nichts vom religi\u00f6sen Geist hat, und ert\u00f6tet damit gleichsam die Seele der elterlichen Autorit\u00e4t. Die sch\u00e4ndliche Kunst, nur seine Lust zu befriedigen, wenn damit auch die Rechte des Naturgesetzes hintergangen werden, wird sogar angepriesen und damit der Fortbestand der Menschheit in gottloser Weise schon von Grund aus schwer gef\u00e4hrdet, die Heiligkeit der Ehe mit den schmutzigsten Lastern befleckt. In ganz richtiger Weise trittst Du deshalb, geliebter Sohn, f\u00fcr die gro\u00dfen Interessen der ganzen Menschheit ein, wenn Du vor allem den christlichen Geist in der h\u00e4uslichen Familie weckst und verbreitest; die Liebe Jesu Christi in unsere Familien bringst, damit sie dort gleichsam die Herrschaft f\u00fchre. Ganz nach dem Wunsche Jesu Christi ist dieses Vorgehen, Der Seinen Gnadensegen den H\u00e4usern verhei\u00dfen hat, in denen das Bild Seines Herzens zur frommen Verehrung aufgestellt wird. Sicherlich ist es also ein heiliges und heilsames Werk, diese Art der Huldigung und Verehrung f\u00fcr unseren liebensw\u00fcrdigen Erl\u00f6ser. Doch ist keineswegs damit schon alles getan. Vor allem ist es auch notwendig, Christus zu kennen, d.h. Seine Lehre, Sein Leben, Sein Leiden und Seine Verherrlichung; Ihm nachfolgen, bedeutet nicht, sich von einem oberfl\u00e4chlichen Gef\u00fchl der Religiosit\u00e4t leiten lassen, das leicht schwache und weiche Herzen erregt und Tr\u00e4nen entlockt; Ihm nachfolgen bedeutet, Ihn mit einem lebendigen und standhaften Glauben erfassen, der Geist, Herz und Charakter lenkt und bildet. Ja, der wahre Grund, warum Jesus Christus von sehr vielen gar nicht beachtet, von vielen nicht genug geliebt wird, ist der, da\u00df Ihn die ersten fast gar nicht, diese nicht genug kennen. Fahre deshalb nur fort, geliebter Sohn, mit Deinen segensreichen Bestrebungen, das Liebesfeuer f\u00fcr das Heiligste Herz Jesu in den H\u00e4usern der Katholiken zu entfachen. Zuerst bem\u00fche Dich um die fruchtbringende Arbeit, da\u00df diese Liebe bis zu ihrem h\u00f6chsten und erhabensten Grade eine Wirkung der Erkenntnis Jesu Christi und der von Ihm selbst \u00fcbermittelten Wahrheit und Seines Gesetzes, in allen H\u00e4usern, in denen Du zu wirken suchst, sei &#8211; so w\u00fcnschen Wir es.<\/p>\n<p align=\"justify\">Um in dieser Angelegenheit zu dem gemeinsamen, frommen Werke anzueifern, wollen Wir alle die Gnaden und Abl\u00e4sse, welche Unser Vorg\u00e4nger Pius X. heiligen Angedenkens 1913 auf Bitten der Bisch\u00f6fe von Chile den dortigen Familien, die sich dem Heiligsten Herzen weihten, verlieh, auf alle katholischen Familien der ganzen Welt ausdehnen, die auch diese Weihe vornehmen. Als Unterpfand der himmlischen G\u00fcter und als Beweis Unseres v\u00e4terlichen Wohlwollens empfange, lieber Sohn, den apostolischen Segen, den Wir Dir von ganzem Herzen erteilen.\u201c<\/p>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-123715 kc_shortcode kc_single_image\">\n\n        <img src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/benedikt_xv.jpg\" class=\"\" alt=\"\" \/>    <\/div>\n<div class=\"kc-elm kc-css-246297 kc_text_block\"><\/p>\n<p align=\"justify\">An dieser Stelle m\u00f6chten wir noch ein Beispiel aus dem Heft \u201eHerz-Jesu-Thronerhebung\u201c anf\u00fcgen, das sich lohnt, erw\u00e4hnt zu werden. Wir sehen an ihm, welche Macht und Wirkung die Herz-Jesu-Thronerhebung selbst in den Seelen der verstockten Kirchenfeinde haben kann:<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Die Bekehrung eines Ungl\u00e4ubigen<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\">Von den vielen Wundern der Bekehrung, \u00fcber die P. Mateo berichtet, wollen wir einen einzigen Fall herausgreifen. Die Begebenheit spielt sich in Frankreich ab. Eine Dame, die sich sehr um die Verbreitung der Herz-Jesu-Thronerhebung verdient gemacht hatte, konnte dieselbe in ihrem eigenen Hause nicht vornehmen, weil ihr Vater sich dem widersetzte. Dieser war n\u00e4mlich Freimaurer, und zwar Vorsitzender der Loge des schottischen Ritus. Nach einiger Zeit gab er indem dem Dr\u00e4ngen seiner Tochter nach und gestattete die Herz-Jesu-Thronerhebung. P. Mateo nahm sie pers\u00f6nlich vor. Am Tag darauf schrieb ihm P. Mateo: \u201eMein Herr, als Belohnung f\u00fcr das, was ich letzte Woche Ihrer Tochter zu Gefallen getan habe, erbitte ich mir von Ihnen nur das, da\u00df Sie heute Abend zu mir kommen, um zu beichten. Ich verlange dies jedoch im Namen Jesu, des K\u00f6nigs der Liebe.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Der \u00fcber 60 Jahre alte Freimaurer hatte noch nie in seinem Leben gebeichtet, sein Ha\u00df gegen das katholische Priestertum sa\u00df tief. Als er mittags den Brief empfing und ihn las, kam es nicht zu einer Szene, wie man erwarten konnte, sondern er erbleichte und zog sich auf sein Zimmer zur\u00fcck. Nach einigen Stunden suchte er P. Mateo auf, fiel auf die Knie und rief: \u201eIst das m\u00f6glich, ich, zu den F\u00fc\u00dfen eines Priesters?\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Unter Tr\u00e4nen \u00fcbergab er dem Pater sein S\u00fcndenbekenntnis, das er schriftlich niedergelegt hatte, da er vorausgesehen hatte, da\u00df er vor R\u00fchrung nicht w\u00fcrde sprechen k\u00f6nnen. Er bat P. Mateo, das Bekenntnis laut zu lesen. Am Schlu\u00df erteilte ihm P. Mateo die Absolution und riet ihm, sich gut auf die erste heilige Kommunion vorzubereiten, die er in vierzehn Tagen empfange. Bei diesen Worten erhob sich der mit Gott Vers\u00f6hnte und rief aus: \u201eMein Pater, sagen Sie das nicht! Sagen Sie, da\u00df ich morgen kommunizieren kann. Ich d\u00fcrste nach ihm!\u201c Voller R\u00fchrung gab P. Mateo sein Einverst\u00e4ndnis, woraufhin der Gl\u00fcckliche ans Telefon eilte, um dem Vizepr\u00e4sidenten der Loge mitzuteilen, da\u00df er, der Pr\u00e4sident, soeben gebeichtet habe. Er lade ihn und alle anderen Freimaurer der Stadt zu seiner ersten heiligen Kommunion am kommenden Tag ein. Einige Zeit sp\u00e4ter erhielt P. Mateo von ihm noch folgenden Brief: \u201eMein Pater! Ich bin Apostel geworden bei meinen zwei Br\u00fcdern, ich freue mich, Ihnen mitteilen zu k\u00f6nnen, da\u00df sie eben ihre erste Beichte abgelegt haben und da\u00df ich sie morgen zu ihrer ersten heiligen Kommunion begleite. Der eine ist 71 und der andere 75 Jahre alt.\u201c<\/p>\n<p>P. Michael Mutter<\/p>\n<p>Zum Hochfest des Heiligsten Herzen Jesu 2026, M\u00fcnchen<\/p>\n<p>\n<\/div><div class=\"kc-elm kc-css-211568 kc_shortcode kc_single_image\">\n\n        <img src=\"https:\/\/corjesu.ru\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/08_statue.jpg\" class=\"\" alt=\"\" \/>    <\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/corjesu.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5936\/"}],"collection":[{"href":"https:\/\/corjesu.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/"}],"about":[{"href":"https:\/\/corjesu.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page\/"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/corjesu.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1\/"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/corjesu.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments\/?post=5936"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/corjesu.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5936\/revisions\/"}],"predecessor-version":[{"id":6051,"href":"https:\/\/corjesu.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5936\/revisions\/6051\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/corjesu.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/?parent=5936"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}